Füssen

Füssen und Umgebung

Hopfen am See

Am Freitag den 30.7.2010 fuhren Anni, Kaya und ich nach Hopfen am See.

Dies war unsere erste Reise mit Kaya und sie hat auch gleich den Campingplatz Haus Guggemos ausgesucht.

Kaya wollte Camping am Bauernhof, dass hatten wir uns etwas anders vorgestellt, aber sie war schon mit den nahe am Zelt weidenden Kühen zufrieden.

Unser Spaziergang am See entlang endete bald in der Eisdiele. Im benachbarten Touristbüro kaufte ich eine Wanderkarte, denn wir wollten zumindest kurze Wanderungen mit Kaya machen.

Deshalb war die nahe am Campingplatz gelegene Burgruine Hopfen am nächsten Tag unsere erste Anlaufstelle.




Rinderweide beim Campingplatz




Hopfen am See - Burgruine Hopfen


Der teilweise steile Weg durch den Wald führte bei Kaya bald zu einer lustlosen Gangart und wir mussten bis zum Ziel einige Ablenkungsgeschichten erfinden. Aber oben war gleich alles vergessen und wir genossen die tolle Aussicht auf den See und das dahinterliegende Gebirgspanorama.

Über Enzensberg erreichten wir ganz gemütlich den See. Mit einer Tretbootfahrt am Hopfensee konnten wir den vielen Spaziergängern am Seeufer entfliehen und bekamen einen neuen Blick auf den Ort.


Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Bei meinem Morgenlauf, am Sonntag, um den Hopfensee sind mir relativ viele Läufer/innen und Nordic Walker begegnet.

Eigentlich wollten wir mit Kaya um den See spazieren, aber wir haben uns dann doch für die Besichtigung von Burgruinen entschieden. Bei unserer Ankunft in Eisenberg sahen wir einige kleine Wandergruppen mit Kindern. Das war schon ein kleiner Ansporn für Kaya.


Deutschland - Burgruine Eisenberg Burgruine Eisenberg

Auch dieser Weg hatte einige steile Stellen, aber ohne Probleme erreichten wir die Schloßbergalm Zell. Nach einer kurzen Pause stiegen wir hoch zur Burgruine Eisenberg.

Von der tollen Aussicht waren alle begeistert. Auf dem Rückweg zur Schloßbergalm zweigten wir ab zur Burgruine Hohenfreyberg. Auch diese Burgruine war gut besucht an diesem sonnigen Tag, aber uns zog es bald zur Schloßbergalm. Dort wurden wir bei unserer Kuchenbestellung auch von der doppelten Größe angenehm überrascht. Kaya verbrachte den Großteil der Rastpause bei den eingezäunten Kleintieren, die von den Kindern gefüttert wurden.

Ohne Probleme erreichten wir nach der längeren Pause unser Auto und auf Umwegen fuhren wir zurück zum Campingplatz.
Das Abendprogramm beendeten wir am nahegelegenen Minigolfplatz, wo Anni und ich nach langer Zeit wieder einen Minigolfschläger in der Hand hatten und Kaya das Spiel zum Erstenmal mit Höhen und Tiefen beendete.

Füssen

Den verregneten Vormittag überbrückten wir mit Karten spielen. Nach einiger Anlaufzeit und Hilfe war Kaya von Wallacher regelrecht begeistert.

Den Nachmittag verbrachten wir in der Altstadt von Füssen. Anscheinend hatten viele Touristen die gleiche Idee, denn der Stadtteil war stark überlaufen.


 Füssen - Lech 


Obwohl das Wetter nicht schön war machten wir dann doch eine Bootsfahrt am Forggensee. Wir erreichten das Schiff kurz vor der Abfahrt. Vom Schiff hatten wir eine gute Aussicht auf die Sehenswürdigkeiten, welche wir bei besserem Wetter und nicht am Wochenende anschauen wollten.

Schloß Neuschwanstein und Schloß Hohenschwangau

Am Mittwoch hatten wir idealles Wetter für die Besichtigung der beiden Schlösser. Da wir die Schlösser ohnehin nur von außen sehen wollten brauchten wir uns nicht in Hohenschwangau lange anstellen, um eine Eintrittskarte zu erhalten. Morgens war noch viel Parkplatz vorhanden und wir konnten langsam hochwandern. Erst kurz vor dem Schloß Neuschwanstein trafen wir auf viele Besucher. Nachdem überwältigedem Eindruck konnten wir im Schloß auch die unterschiedlichen Besucher sehr schön beobachten.
Die Marienbrücke erreichten wir nach einem tollen Ausblick von dem Bergrücken Jugend. Der Blick auf die darunterliegenden Orte, Seen und Schloß Hohenschwangau waren schon beeindruckend. Entsprechend groß war mittlerweile auch die Menschenansammlung, die nur noch auf der Marienbrücke übertroffen wurde.

 Schloss Neuschwanstein 

Aber wir wollten auch noch bergwandern und das Schloß Neuschwanstein von oben sehen. Obwohl der Anstieg zu den vorgehenden Wanderungen kein Spaziergang war erreichten wir einen tollen Aussichtspunkt. Offensichtlich war Kaya von den Regeln, die ich immer wieder erklärte, so fasziniert, dass ihr der steile und nicht ungefährliche Weg nichts ausmachte. Stolz und zufrieden erreichten wir nach einem langen Aufenthalt mit toller Aussicht über einen steilen Abstieg den Alpsee. Um dem mittlerweile großen Trubel zu entfliehen fuhren wir mit dem Auto zur Schloßbergalm Zell, wo wir wieder mit einer großen Portion Kuchen versorgt wurden, aber diese hatten wir uns auch verdient.

Wieskirche



Wieskirche


Wieskirche

Leider konnten wir uns auf die Wettervorhersage verlassen und wir beendeten am Donnerstag unseren Campingaufenthalt. Unsere Heimfahrt führte geplant über den Ort Wies. Wegen der Wieskirche war der Ort auch bei starkem Regenfall gut besucht.


Fotos Füssen und Umgebung und Reiseberichte.