Queensland 1

Queensland 1


Karte von Queensland

Cairns

  Der Flug von Alice Springs (ASP) nach Cairns (CNS) dauerte etwas über 2 Stunden. Auf der Strasse wäre das eine Entfernung von ca. 2417 km gewesen. Bei den gebuchten Flügen mit Emirates und Quantas war auch dieser Inlandsflug enthalten. Nach unserer verspäteteten Ankunft in Cairns fuhren wir mit dem Taxi zum vorgebuchten Hotel IBIS. Gestärkt vom Frühstück im Hotel fuhren wir am Sonntag den 7.9.2014 mit dem Taxi zu Apollo, wo wir einen Camper vorgebucht hatten. Von dem Fahrzeug mit nur 19400km waren wir angenehm überrascht. Allerdings mußte ich mir die Automatikschaltung erst erklären lassen, bevor wir aufbrachen Richtung Cape Tribulation National Park.

  In Clifton Beach war dann Großeinkauf bei Woolworth angesagt.

Bis Port Douglas war dann relativ viel Verkehr und wir machten erst beim Rex Lookout eine kurze Pause, wo außer dem schönen Ausblick ein Drachenflieger recht interssant war.


Flug von Alice Springs nach Cairns

Flug von Alice Springs nach Cairns
Cairns - Cape Tribulation - Rex Lookout

Rex Lookout


In der Ortsmitte von Mossman konnten wir an einem Bankautomaten mit der EC-Karte $ 500 abheben, die uns lange reichen sollten, denn sämtliche Einkäufe konnten wir mit Karte bezahlen. Aber wir wußten nicht wie dies in kleineren Ortschaften ist.

Mit der Fähre fuhren wir über den Daintree River.


Cape Tribulation

Cape Tribulation - Alexandra Range Lookout

Vom Alexandra Range Lookout hatten wir eine tolle Aussicht auf den Dschungel und das Meer. Im Cape Tribulation führte unser erster Weg gleich zum Strand. Interessant waren die vielen, von Krebsen erzeugten, Muster am Strand und der bis zum Meer reichende Urwald.

Beeindruckt von der Küste und dem nahen Regenwald führte unsere Reise jetzt entlang der Ostküste in den Süden von Australien.



Fähre über Daintree River


Am Strand


Die Rückfahrt bis zur Fähre verlief bei wenig Verkehr problemlos. Am 8.9.2014 war Mossmann Gorge unser nächstes Ziel, wo wir nicht mit dem Bus fuhren, sondern hin und zurück spazierten. Auf der 7,8 km langen Wanderung gab es immer wieder Aussichtspunkte zum Fluß. Besonders der Rundweg im Dschungel war anstrengend und leicht schweißtreibend. Außer den vielen Besuchern konnten wir auch einen Cassowary bewundern, den wir aufgrund von Straßenschildern schon erkennen. Auf dem Rückweg gingen wir durch das Aboriginaldorf, in dem einige Häuser sehr heruntergekommen aussahen.

Vom Flagstaff Hill Lookout hat man die beste Aussicht auf die Four Mile Beach in Port Douglas.

Bei unserer Mittagspause am Hafen wurden wir nur kurz vom laufenden Motor eines Reisebuses gestört.

Auf der zweispurigen Strasse Richtung Cairns wurden wir ständig überholt. Als wir dann von einem uns vorher überholendem Fahrzeug regelrecht ausgebremst wurden, setzte ich zum Überholen an. Mittlerweile wissen wir dass auch geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen in Australien sehr teuer sind. Zusätzlich wurde auch von Apollo eine obligatorische Bearbeitungsgebühr von $ 75 abgebucht.

Geführt von unserem mitgebrachten Navi erreichten wir ohne Schwierigkeiten den BIG4 Cairns Crystal Cascades Holiday Park, wo wir zwei Nächte buchten und auch gleich Informationen bezüglich dem Besuch von Kuranda erhielten. Auch die Fahrt mit dem Zug und die Rückfahrt mit der Seilbahn konnten wir in der Reception bezahlen.

Kuranda

Kuranda ist nicht weit vom Campingplatz entfernt und die Fahrt dorthin, mit der historischen Eisenbahn oder Seilbahn, ist ein Abenteuer. Diese Beschreibung im Reiseführer können wir nur mit unserer Anfahrt zum Bahnhof ergänzen. Die Eingabe im Navi nützte sehr wenig, weil einige Strassen wegen Kanalbau usw. gesperrt waren. Deshalb war auch ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und erst nach einigen Rückfragen bei Bauarbeitern erreichten wir verspätet die Station Freshwater und überraschenderweise war auch der Zug noch da. Vom Parkplatz hetzten wir zum Bahnhof und wurden auch gleich von einem hilfsbereiten Mitarbeiter zu einem Schalter begleitet, wo noch jemand vor uns die Fahrkarte erhielt. Gleich danach fuhr der Zug mit uns ab. Im vollen Zug wurden wir zum ersten Waggon geführt, wo noch zwei Sitzbänke für uns frei waren.

Kuranda - Railway - Wasserfall

Kuranda - Railway - Haltestelle - Barron Falls Kuranda - Railway - Haltestelle - Barron Falls

Die Fahrt mit der Kuranda Scenic Railway durch viele Tunnel und über 40 Brücken wurde für einen Fotostopp bei den 260 m hohen Barron Falls unterbrochen. Kurz vorher fuhren wir langsam an den Stoney Creek Falls vorbei. Am Bahnhof in Kuranda hat sich die Menschenmasse schnell verteilt. Wir gingen gleich runter zum Barron River. Eigentlich wollten wir gleich den Jungle Walk machen, aber wir waren in die entgegengesetzte Richtung unterwegs. Erst der Rückweg durch das überlaufene Kuranda mit den vielen Souvenirshops, Cafes und Restaurants, führte in eine ruhige Gegend. Unsere Wanderung durch den Regenwald und wieder entlang dem Barron River, endete dann beim Ausgangspunkt.

Atherton Tablelands

Atherton Tablelands

Rechtzeitig sind wir aufgebrochen und geführt vom Navi erreichten wir über Mareeba, Walkamin und Atherton, die Abfahrt nach Milla Milla. Nach den weiter entfernten Ellinjaa Falls, war der nächste Stopp bei den Zillie Falls. Dort war der Zugang nach unten nicht einfach. Dafür waren die Millaa Millaa Falls auch für unsportliches Publikum leicht zu erreichen.



Ellinjaa Falls


Zillie Falls


Millaa Millaa Falls


Die Spazierfahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft unterbrachen wir nur für eine kleine Kaffeepause. Mangels geeigneter Parkplätze führte erst mein spontanes Abzweigen auf einen Nebenweg auch zu einem ruhigen Platz.



Bananen


Transport von Zuckerrohr


Bei der Weiterfahrt umfuhren wir dank Navi den Ort Innisfall und erreichten den Big 4 Campingplatz in Mission Beach.

Dort war dann bei Ebbe erst ein längerer Spaziergang auf dem breiten Strand angesagt.

11.09.2014 Good Bye - Mission Beach. Diesen Tag verbrachten wir nicht nur im Auto, obwohl wir doch eine lange Strecke zurücklegten. Von einem Rastplatz hatten wir bei einer kleinen Pause einen schönen Blick zum Hinchinbrook Island. Vor Townsville passte eine Wanderung zu den Jourama Falls gut als längere Fahrpause, auch wenn dieser Anstieg danach etwas Erholung brauchte.

Townsville

Townsville

Die Stadt wollten wir eigentlich nur von oben sehen und dann am Strand eine längere Pause machen. Jedenfalls fuhren wir den falschen Weg hoch bis zum Beginn des Wanderweges. Anni begleitete mich noch bis zum ersten Aussichtspunkt. Sie hatte eine ruhige, aussichtsreiche Wartezeit zu bewältigen und ich einen anstrengenden, schweißtreibende Aufstieg. Auf den unterschiedlich hohen Treppenstufen waren auch viele Bergläufer/innen unterwegs. Gleich unterhalb den beiden Gipfeln befindet sich der Parkplatz. Vielleicht hätten wir doch unser Navi neu einstellen ... . Nachdem ich mit Film und Foto den wunderschönen Rundblick festgehalten hatte mußte ich nur noch die steilen Stufen bergab schaffen.

Townsville - Kissing Point Fort Casamete - Castle Hill

Nach der Wanderung zum 292m hohen Castle Hill fuhren wir zum Kissing Point Fort Casemate. Bei der Besichtigung des ehemaligen Forts hatten wir, wie auch vom Castle Hill, einen schönen Blick zum Magnetic Island.

Die Fahrt nach Bowen wäre dann doch zu weit gewesen. Deshalb fuhren wir zum Big 4 Campingplatz nach Ayr. Unser Stellplatz war gleich neben den Zeltplätzen und wir befürchteten schon viel Lärm, aber wie auch auf den bisherigen und künftigen Plätzen war das Verhalten in Australien vorschriftsmäßig. Nur morgens wurden wir von ihm geweckt.

Mittlerweile hatten wir uns auch schon an den Rauch gewöhnt, den wir immer wieder irgendwo sahen. Aber als wir am nächsten Morgen die ganze Stellplatzfläche mit Ruß bedeckt sahen, war erst Großreinigung angesagt. Unsere Weiterfahrt nach dem verspäteten Frühstück führte nach Airlie Beach, wo wir uns nach einer Tauchfahrt erkundigten.

Cruise Whitsundays

Cruise Whitsundays

Wir entschieden uns dann für einen erneuten Versuch beim Camingplatz, denn von dort sollten wir auch abgeholt werden. Wir buchten den Platz für zwei Nächte und auch gleich die Tour für den nächsten Tag. Nach dem Einkauf bei Woolworth war ein ruhiger Nachmittag am Campingplatz angesagt.

Wegen den vielen Jugendlichen, die inzwischen mit dem Bus ankamen, waren abends fast alle Duschen belegt. Einige Jungs waren danach auch hinter unserem Camper, aber sie haben nur ihre Handy's an den freien Steckdosen aufgeladen.

Cruise Whitsundays Cruise Whitsundays

Der Wecker hat rechtzeitig um 5:30 Uhr geläutet. Wir wurden auch überraschend pünktlich abgeholt und mit weiteren Fahrgästen zum Hafen in Airlie Beach gebracht. Bald danach durften wir auf das Schiff. Auch die Jugendgruppe vom Campingplatz war zugestiegen. Sie waren mit dem eigenen Bus angereist. Das Schiff fuhr erst zur Hamilton Island, wo Fahrgäste zu- und ausstiegen.

Nach der Durchfahrt zwischen Hook Island und Whitsunday Island wurde die See rauher. Die Riffplattform zwischen Hook und Hardy Reef erreichten unsere drei Tischnachbarinnen aus Darmstadt und wir ohne Probleme. Leider mußten einige Reisende auf die entsprechenden Tüten zurückgreifen.

Gleich nach der Ankunft verteilten sich die Passagiere zu den unterschiedlichen Aktivitäten.

Hafen von Hamilton Island

Mit Schutzanzug und Kappe, wegen eventuellem Sonnenbrand schnorchelte ich über den herrlichen Korallen. Nach den vielen bunten Fischen an den Korallenwänden fuhren wir im Glasbodenboot!!!. Leider waren Film und Foto wegen dem farbigen Glas sehr eintönig.

Beim umfangreichen Mittagessen hatten sich dann Einige gleich öfters bedient. Die Zeit verging dann doch recht schnell, denn es gab auch viel zu beobachten und als es dann leicht zu regnen anfing zogen wir uns auf unseren Platz im Schiff zurück. Anni ließ sich von den jungen Begleiterinnen auch für den Kauf einer Reisetablette überreden. Jedenfalls mußte sich von unserem Tisch bei der Rückfahrt, mit hohem Wellengang, niemand übergeben. Nach dem Hamilton Island hatten sich die Wolken wieder verzogen und bei starken Gegenwind leistete ich einigen ganz Coolen am Frontdeck für kurze Zeit Gesellschaft um den Sonnenuntergang festzuhalten.

Im Bus war es dann einigen Fahrgästen wegen der eingeschaltenen Klimaanlage zu kalt. Als dann der Fahrer einstieg, mußte er nach Anweisung einer älteren Dame, erst die Air Conditioning ausschalten. Als Letzte verließen wir den Bus und weil die Jugengruppe gleich zum Campingplatz gebracht wurde waren inzwischen auch die Duschen wieder frei.

Die Badestellen des Finch-Hatton Gorge wurden am Sonntag 14.9.2014 gut besucht. Die Fahrt verlief ohne Probleme, trotz der drei überfluteten Stellen in der teilweise unbefestigten Straße. Der Wanderweg zum Araluen Falls war sehr gepflegt und der Wasserfall war jedenfalls einen Besuch wert.

Weil wir auf der Weiterfahrt keinen geeigneten Campingplatz sahen, fuhren wir zum Big 4 nach Rockhampton.

Am nächsten Tag war Anni etwas enttäuscht, weil die Papageien nicht so lärmten wie am Vorabend. Nach dem Einkauf bei Woolworth war Hervey Bay unser Tagesziel. Die erste Pause machten wir beim Lake Awoonga. Der See liegt ca. 6 km westlich vom Bruce Highway bei der Ausfahrt vor Benaraby. Unsere Weiterfahrt unterbrachen wir beim 4 km von der Schnellstraße entfernten Lake Monduran. Auch die restlichen 150 km meisterten wir und erreichten den ausgesuchten Big 4 Campingplatz in Hervey Bay.

Fotos Queensland I und Berichte Queensland II, Australien.