Lakes Entrance
In Orbost war dann eine Fahrpause angesagt, auch wenn es außer der Parkanlage nichts Besonderes zu sehen gab.
Dort beschlossen wir dann die Weiterfahrt nach
Nach einem geruhsamen Nachmittag am

Wilsons Promontory N. P.
Die Fahrt nach Tidal River, im Wilsons Promontory National Park, unterbrachen wir in Bairosdale und
Sale, jeweils für einen kurzen Fotostopp und in
Yanakie für eine längere Rastpause.
Im Park kreuzten dann bald die ersten Emu's unseren Weg. Vom Darby River Carpark wanderten wir zum Strand, wo es bei dem starken Wind nicht gerade angenehm war.
Leicht geschockt hatten wir dann doch den teueren
Für unseren Australienaufenthalt war dies der teuerste Campingplatz, aber an der südlichsten Spitze des australischen Festlandes gab es keine Alternative.

Die schönste Aussicht über das Gebiet erschliesst sich natürlich von den Bergen wie dem Mount Oberon (562 m). Im Nachhinein können wir für den Tipp, den Mount Oberon gleich noch
zu erwandern, dankbar sein, denn die Wettervorhersage für die Region und den nächsten Tag stimmte.
Der Ausgangspunkt für die Wanderung war ein großer Parkplatz, von dem sich mehrere Wanderwege auf die Halbinsel verteilen.
Unser Weg war ein schmaler, gesperrter aber gut präparierter Fahrweg. Erst ab dem Oberon-Sattel führte ein schmaler Steig hoch zum Gipfel. Von oben hat man eine fantastische
Aussicht auf die Region.
Am Gipfel war nur noch ein junges Pärchen mit einem kleinen Kind in der Kindertrage, aber bei unseren längeren Aufenthalt am Parkplatz sahen wir sie wohlbehalten wieder.


Der Hauptgrund für unsere lange Anwesenheit waren
Zurück am Campingplatz war unser Camper gleich von Papageien und Möwen umstellt, obwohl wir keine Essensreste verteilten.
Das man im Wilsons Promontory National Park viele heimische Tiere entdecken kann, damit hatten wir gerechnet. Aber mit einem
Wombat hatte ich nicht gerechnet. Als ich nachts nach dem Zähneputzen zum Camper zurückging streunerte das Tier
zwischen den Campern und Zelten.



Montag 6.10.2014. An diesem Morgen waren wir über die Besteigung des Mt. Oberon froh, denn das Wetter sah nicht gut aus. Der von der Reception vorgeschlagene kurze Wanderweg war
da gerade recht. Der LOO-ERN-Track führt durch die große und wirklich wunderschöne Camping-Area am Tidal River entlang zur Norman Beach. Auf dem Weg sahen wir außer vielen kleinen,
bunten Vögeln auch ein Känguru, welches sich beim Fressen nicht stören ließ. Der starke Wind am Strand mit den ersten Regentropfen trieb uns danach schnell zurück zum Campervan.
Wir waren ca. 160 km südöstlich von Melbourne und im Navi hatte ich nur wegen der groben Richtung Phillip Island eingegeben, wo wir dann aber auch einen


Phillip Island

Ausgestattet mit Regenschirmen gingen wir vom Campingplatz zum nahegelegenen
Dienstag 7.10.2014. Nach einer lauten Nacht (Wind und Regen) wechselten sich Sonne und Regen ab. Bevor wir Phillip Island verließen fuhren wir bei starkem Wind zum


Melbourne

Weil wir erst um 15 Uhr beim

Mittwoch 8.10.2014. Nach dem Frühstück gingen wir zur Trambahnhaltestelle. Kurz vorher hatten wir in einem Geschäft unsere Fahrkarten gekauft. Rechtzeitig erreichten wir die Bahn und erhielten auch einen gemeinsamen Sitzplatz. Danach wurden die Wagons von Haltestelle zu Haltestelle voller, denn erst bei einer größeren Schule verließ die Masse die Bahn. An der Grenze der Innenstadt sahen die Häuser sehr heruntergekommen und ungepflegt aus.




An der Haltestelle bei der St. Paul's Anglican Cathedral stiegen wir aus und besuchten erst das Infocenter,
zwischen Flinders Street Station und Federation Square. Vorbei am Yarra Building, entlang dem Yarra River und
vorbei am Artplay führte unser Weg dann zur
Federation Square. Im Stadtzentrum wo man renovierte
Häuser und Shoppingcenter findet, waren auch
die engen Gassen mit den vielen Graffitis beliebte Foto-Objekte der Touristen. Von dort gingen wir erst zum Park
beim Parlaments Gebäude, weiter zur
St.Patrick's Cathedrale und zum Princess Theatre.
Bei der anschließenden


Bei dem auffallendem Royal Exhibition Building im Carlton Gardens und dem Melburne Museum unterbrachen wir die Rundfahrt. Danach hatten wir vom Shrine of Remembrance eine gute Aussicht auf die Innenstadt. Gleich gegenüber im Royal Botanic Gardens machten wir erst eine kleine Kaffeepause. Dabei wurden wir kurz von einigen Regentropfen gestört. Anschließend machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch die Anlage. Nur zum Gouvermenthouse waren auf dieser Seite alle Zugänge geschlossen.

Vorbei an Queen Victoria Gardens und der National Gallery of Victoria führte unser Weg, zum Ophelia mit Kussmund, über die Sandridge Bridge weiter zu unserem Ausgangspunkt.

Trotz dem langen Gehweg zog es uns nochmals zu den bemalten Hauswänden. Zufrieden mit der langen Besichtigungstour ließen wir den Tag, mit zwei bei der letzten Haltestelle der
Trambahn gekauften Bieren, ausklingen.
Die Weiterfahrt am Donnerstag 9.10.2014 führte Richtung Süd-Westen bis zur Hafenstadt Geelong. Hier fängt der Weg in Richtung Great Ocean Road an.
Fotos Victoria I und Berichte Victoria 2, Australien.