Schon 2004 hatten wir auf der Rückfahrt von Nordspanien den Wunsch, auch das Loiretal genauer zu besichtigen. Im bestimmt sehenswerten
Verdun nach Bar-le-Duc
Nicht geplant fuhren wir am nächsten Tag von Verdun nach Bar-le-Duc , wo wir auf der ganzen Strecke von Helmen begleitet wurden.
Vorbei an unbekannten Schlössern und dem noch unbekannten Troyes fuhren wir wieder auf der Autobahn.
Wir wählten den Campingplatz Camping Muncipal in Chaumont-sur-Loire direkt am Fluss Loire.
Gegenüber liegt Onzain wo sich ebenfalls ein Campingplatz und ein Supermarkt mit billiger Tankstelle befindet.
Chaumont-sur-Loire
Mit dem Fahrrad fuhren wir vom Campingplatz zur Schlossbesichtigung
Bevor wir das Schloß erreichten mußten wir eine große Gartenanlage durchqueren, die von vielen Besuchern für unterschiedliche Zeitvertreibe benutzt wurde. Fast alle Besucher genossen auch den wunderbaren Ausblick ins Loiretal.
Blois
In Blois hatten wir an einem Sonntag kein Parkplatzproblem. Unser Spaziergang begann gleich oberhalb der Kirche St-Vincent und führte rund um das Schloß.
Vom Vorplatz des
Besonders beeindruckend ist das spätmittelalterliche Schloßportal.
Ein Spaziergang durch den Jardin du Roi, ein Garten der andeutet was uns diesbezüglich noch erwartet, beendete für uns die Besichtigung von Blois.
Beauregard
Dort betrachteten wir das Schloss von außen und den Schlossgarten von innen.
Das Schloss liegt inmitten einer großen Parkanlage. Von der Gartenkunst konnten wir uns in der freizugänglichen Anlage überzeugen.
Cheverny
Nach der Besichtigung von Beauregard kam die erste Steigerung. Mehr auf Tourismus war das Schloss Cheverny eingestellt.
Das Betreten des sehr gepflegten Rasen ist strengstens untersagt. Die Innenausstattung des Schloss Cheverny, insbesondere die Wandteppiche, sind bewundernswert. Eine Attraktion soll die Fütterung einer Meute von Jagdhunden sein. Von den etwa 100 Jagdhunden waren wir auch ohne Fütterung begeistert, trotz des ungewohnt starken Geruchs.
Chambord
Nach Cheverny war das größte Schloss im Tal der Loire unser Ziel. Das
Amboise
Nach Kaffee und Mittagsruhe waren wir beim Besichtigen vom nahegelegenen
Von der Brücke über die Loire bietet sich ein herrlicher Blick auf die Häuser von Amboise und das hochgelegene Château. Im Clos-Lucé verbrachte Leonardo da Vinci nach
Einladung von Franz I. seine letzten Lebensjahre und ist dort auch verstorben.
Villandry
Schon bei der Fahrt durch Tours verwarf ich eine Besichtigung der Stadt. Obwohl dies bei einem späteren Aufenthalt möglich ist.
Wenn auch schon von einigen, bisher gesehenen Schlossanlagen nachgemacht, war die Gartenanlage von
Wegen diesen Terrassengärten ist das Château aus dem 16. Jh. vor allem berühmt.
In den Ziergärten oder auch "Liebesgärten" genannt ist das Hauptmotiv für die ganze Anlage dargestellt.
Dahinter und etwas tiefer gelegen, die Gemüsegärten.
Wir besichtigten auch die zweistöckige Schlossanlage. Möbel und Gemälde waren sicher recht interessant wurden aber von einer großartigen Aussicht auf den Zier- und den Gemüsegarten
"haushoch" übertroffen.
Die Weiterfahrt nach Chenonceaux unterbrachen wir mit einem "Einkehrschwung" in Savonnières direkt am Fluss Cher.
Chenonceau
Das Schloss Chenonceau gehört zwar nicht zu den größten, wohl aber zu den schönsten
Schlossbauten im Gebiet der Loire.
Recht angenehm war der schattige und schnurgerade Zugang durch die Platanenallee.
Links und rechts vom Schlosszugang sind die üblichen Gärten angelegt. Diese waren zwar auch sehr schön, aber wer kurz vorher die Gärten von "Villandry" gesehen hat
beurteilt anders.
Dagegen war die Besichtigung des Schlossinneren wieder sehr interessant.
Chateau Hotel de Chissay
Die Rückfahrt zum Campingplatz in Chaumont-sur-Loire führte am Chateau Hotel de Chissay vorbei. Bei sehr schönem Wetter, passend zu den schönen Schlössern haben wir einige
sehr interessante und lehrreiche Tage verbracht. Insbesondere weil auch die Franzosen sehr hilfsbereit und freundlich waren.
Tours 2015
Nach langer Fahrt auf kostenlosen Straßen, zum Großteil autobahnähnlich, wechselten wir ca. 150 km vor
Eigentlich wollten wir mit den Fahrrädern nach Tours fahren, aber die schlechte Wetterlage hielt uns davon ab. Geführt vom Navi erreichten wir ohne Probleme
den ausgesuchten Parkplatz. Unweit vom auffallenden Bahnhofsgebäude
holten wir beim Touristbüro noch einige Tipps für die gewünschte Besichtigungsrunde:
—› —› Cathédrale St.-Gartien, Basilique St Martin,
Rue du Commerce,
Loire
und den vielen dazwischenliegenden interessanten Punkten. Nur das schlechte Wetter trieb uns bald in eines der vielen Lokale.
Zum Abschluß unseres Spaziergangs wollten wir noch über die Loire zum gegenüberliegenden Stadtteil, aber ganz schnell zwang uns der aufkommende Regen zur Rückfahrt zum Camingplatz.
Saumur 2016
Die lange Reise nach Portugal unterbrachen wir in Nancy und auch in Saumur. Dort hat uns
unser Navi direkt zum
Vom Ufer der Loire hatten wir einen schönen Blick auf das Stadtpanorama von Saumur und nach der weiten Anfahrt war ein Spaziergang mit vielen Fotostopps ein schöner Ausgleich.
Am nächsten Tag wurde das schöne Wetter von einem heftigen Gewitter unterbrochen. Die Stärke konnte man auch an frisch umgebrochenen Bäumen erkennen. Nachmittags fuhren wir mit den Fahrrädern in die Stadt und starteten einen schönen Rundgang durch die Innenstadt und um das Schloß.
Auch in Ondres hatten wir für eine Übernachtung den bereits bekannten Campingplatz aufgesucht. Zu kurz war auch unser Aufenthalt in León, bei unserer Weiterreise nach Portugal.
Ondres
Die weiten Fahrt nach Spanien oder Portugal verlangten weitere Fahrpausen.
Fast nur auf der Mautstraße fuhren wir nach Ondres zum
Dank des hilfreichen Hinweises an der unbesetzten Rezeption konnten wir einen Stellplatz aussuchen und uns später anmelden.
Danach fuhren wir mit dem Fahrrad zum Strand. Auffallend waren auch hier die gut markierten Fahrradwege. Der Strand war stark überlaufen und wegen den hohen Wellen war auch niemand
im Wasser zu sehen.
27.8.2015 Eigentlich hätten wir am Vortag gleich auschecken sollen, aber für eine spontane Entscheidung muß man auch eine kleine Wartezeit vor der Rezeption in Kauf nehmen!
Warum wir auf der Fahrt nach Burgos beim Verlassen einer Mautstelle, in Spanien, von einem portugisischen LKW-Fahrer angehupt wurden, sollten wir erst bei unserer Ankunft am
Ausgangspunkt unserer Spanienrundreise erfahren.
Die Reise (2016) nach Portugal führte uns auch wieder nach León.
Fotos Frankreich, Frankreich, Languedoc ~ Roussillon